Auf einer Baufläche von rund fünf Hektar mit insgesamt 14 Bauplätzen wurden über 1.000 Wohnungen sowie Geschäftsflächen und Bildungseinrichtungen für insgesamt rund 2.000 Menschen realisiert. Der ÖSW Konzern hat hier auf zwei Bauplätzen insgesamt fast 260 Wohnungen errichtet. Die Bauphase wurde nach dem Prinzip der „Grünen Baustelle“ umgesetzt.

Optimierte Thermik


Die Biotope City hat 40 % weniger versiegelte Flächen als die Lagerhallen zuvor. Der Einsatz von Pflanzen reduziert die thermische Speicherfähigkeit. Das Regenwasser wird nach dem Schwammstadtprinzip auf dem Areal zurückgehalten und den Pflanzen zur Verdunstung zur Verfügung gestellt. Es fließt so gut wie kein Tropfen Wasser in die Kanalisation.

Insgesamt konnten hier zusätzliche 2,5 Hektar Grünflächen geschaffen werden, die sich auf eine Blattfläche von 17,6 Hektar summieren und mit ca. 118 Kilogramm pro Hitzetag mehr als doppelt so viel CO2 speichern wie vor der Neugestaltung. Das Quartier kühlt an einem typischen Hitzetag die gesamte Umgebung im Vergleich zu vorher um bis zu 2,2 °C Lufttemperatur ab. Der gefühlte Temperaturunterschied im Freiraum ist aber sogar noch viel höher. Die großen Bäume führen mit Schatten und Verdunstung an heißen Tagen zum Teil zu deutlich kühlerer gefühlter Temperatur.

Das Konzept der Biotope City ist eine international beachtete Initiative, die hoffentlich weitere Nachahmer findet. 

2.000

Menschen leben hier

260

ÖSW Konzern Wohnungen

2,5

ha neue Grünflächen

17,6

ha Blattflächen

2,2

°C Abkühlung der 
Lufttemperatur an
Hitzetagen

20

°C niedrigere gefühlte 
Temperatur durch Schatten 
und Verdunstung

Für all diese Maßnahmen wurde die Biotope City ausgezeichnet: Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 93% ist sie das weltweit erste GREENPASS Platinum-zertifizierte Stadtquartier. Damit wird international ein neuer Maßstab für eine zukunftsfähige, nachhaltige, grüne Stadtentwicklung gesetzt, die klimaresilient und naturinklusive ist.

Nachhaltige
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